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Küchenparty in der Tannenmühle

GRAFENHAUSEN, 25. Februar 2018
Ein Fischmarkt im Schwarzwald? Restaurantgäste in der Küche? Kann das sein? Auch wenn es nicht zur täglichen Realität gehört, ist dieses in der Tat möglich. Es handelt sich um sogenannte Eventgastronomie, die nach den Worten von Tourismusexperten derzeit voll im Trend liegt.

„Auch wenn traditionelles Essen noch im Vordergrund steht, Event- oder auch themenbezogene Gastronomie wird, vom modernen Zeitgeist getragen, auch immer mehr angeboten", meint Ayleen Kaiser von der Tourist-Info Grafenhausen im Gespräch mit der Badischen Zeitung. Sich in ein Restaurant zu setzen, nach dem Durchblättern der Speise- und Getränkekarte beim Tischservice zu bestellen und anschließend auf das Essen zu warten: Ist das konservativ oder gar spießig? Nein, natürlich nicht, es reicht aber vielen Gästen heute nicht mehr aus – der eine oder andere erwartet vielmehr ein kulinarisches Gesamterlebnis. In der Ferienregion Rothauser Land haben sich Gastronomen bereits darauf eingestellt. Auch wenn es nicht im Restaurant angeboten wird, zählt Streetfood mit dazu, wobei hier leckere Häppchen quasi auf die Hand kredenzt werden. Genannt seien hier auch die Großevents rund um den Brauereigasthof in Rothaus, die, wie etwa beim Food-Truck-Festival, tausende Besucher in den Schwarzwald locken.


Küchenparty

"Unsere Gäste sollen frei und unkompliziert unsere Küche und die Menschen dahinter kennenlernen", betonten Julia und Lorenz Baschnagel vom Hotel Tannenmühle zum Angebot "Küchenparty". Bei diesem Event sollen die Gäste kulinarische Köstlichkeiten nicht nur schlemmen, sondern auch in die Töpfe und den Köchen beim Zubereiten der Gerichte über die Schulter schauen. In der Hochsaison sei so eine Aktion nicht möglich, in der ruhigen Zeit nach Fasnet aber bringe diese Aktion durchaus Abwechslung und auch Farbe in die Küche. Hinzu kommt, dass derzeit nicht übermäßig viele Feriengäste in Grafenhausen sind. So war es nicht verwunderlich, dass sich an der aktuellen Küchenparty vor allem viele Einheimische beteiligten.

Und die Besucher waren von der kulinarischen Angebotsvielfalt durchweg begeistert: Als Vorspeise gab es verschiedene Forellenspezialitäten wie Sushi, Knusperle oder Saltimbocca, bunten Salat, Tartar von der Rinderhüfte und Vitello Tonnato, als Suppe wurde Rehconsommé mit Wildmaultäschle gereicht. Lukullische Vielfalt auch beim Hauptgang, wo man die Qual der Wahl zwischen knuspriger Ente und/oder dem schwäbisch-hallischen Spanferkel mit Frühlingslauch-Kartoffelstampf sowie Serviettenknödel mit Rot- und Spitzkohl hatte. Auch beim Dessert mit Sorbet-Variationen, Apfelküchle mit Vanillesoße und vielem mehr nur Gaumenkitzel, abgerundet mit üppiger Käseauswahl vom Brett. Kurzum: Nicht die alltägliche Küche stand, so wie es sich bei einer richtigen Party auch gehört – im Mittelpunkt. Erwähnt sei zum Schluss noch der extravagante Aperitif zur Begrüßung: Gin Tonic mit Gurkenschaum und Gurkenperlen.


Eventgastronomie

Außergewöhnliches kann durchaus als Trend bezeichnet werden: "Der Gast möchte sich zwar gern beteiligen, aber ohne großen Aufwand. Also nicht spülen, kein Tisch eindecken oder sonstige Vorbereitungen", meinte Julia Baschnagel. "Eine tolle Atmosphäre mit guten Gastgebern", betonte Brauereichef Christian Rasch, der erstmals Gast bei der Küchenparty war. Gleich wie seine Ehefrau zeigte er sich von dem kulinarischen Angebot begeistert und war sich sicher, dass Eventgastronomie im "absoluten Trend" liegt. Auch Karsten Urspruch vom Hotel "Schwarzwald Lodge Rothaus" war von der Erlebnisgastronomie in der Tannenmühle voll des Lobes: "Da wir im Regelfall nur Frühstück anbieten, sind wir auf ein gutes gastronomisches Angebot angewiesen, dazu gehören auch außergewöhnliche Events wie Küchenparty oder Fischmarkt. Gute Kollegen sind wichtig, weil sich kein Gast bei seinem Aufenthalt nur auf ein Haus beschränkt", betonte Hotelchef Urspruch. Als erfreuliche Zugabe wertete er die dezente Livemusik, mit der Dirk Schniepper noch für ein zusätzliches "Zuckerle" sorgte.

Küchenumbau 2016

13. April 2016

Teil 1 Teil 2

Familien-Freundlich-Auszeichnung

21. Oktober 2015

Vier Preisträger der Auszeichnung Familien-Ferien

Schwarzwaldhaus der Sinne stellt sich erstmals der Prüfung

Bürgermeister Christian Behringer, Angelika Heller, Linda Baschnagel und Guido Baschnagel freuen sich über die Auszeichnungen.


Die nächsten drei Jahre dürfen sich gleich vier Einrichtungen in Grafenhausen als Preisträger des Wettbewerbs Familien-Ferien betiteln und dies durch eine entsprechende Plakette auch nach außen hin deutlich machen. Das Restaurant Tannenmühle, das Hotel Tannenmühle, die Gemeinde Grafenhausen sowie das Schwarzwaldhaus der Sinne sind stolze Inhaber der Urkunde des Landeswettbewerbs Familien-Ferien.

„Die Anforderungen sind gar nicht ohne“, so Angelika Heller, die sich mit dem noch recht jungen Schwarzwaldhaus der Sinne erstmals der Prüfung durch die Kommission stellte. Kindertoiletten, Ruheraum für stillende Mütter und betreuende Väter, Vesperraum, Tritterhöhungen für Kinder – dies sind nur einige der essentiellen Installationen, die vorhanden sein müssen, um das begehrte Siegel zu erhalten.

„Für das Schwarzwaldhaus der Sinne war es recht sportlich, diesen ganzen Bedingungen in dieser kurzen Zeit gerecht zu werden“, so Behringer. Anfang Mai waren die Prüfer vor Ort, um sich ein Bild zu machen. In der Gemeinde wurde besonderes Augenmerk auf die familienfreundliche Infrastruktur gelegt.

Dies umfasste unter anderem besonders die Spielplätze, wie beispielsweise den in Brünlisbach, im Kurpark sowie den Schlühüwanapark. Ebenso wurden das Kinderprogramm der Gemeinde und kinderfreundliche Umgebungen von bestimmten Einrichtungen bewertet.

Die Prüfer haben aber auch immer einige Anregungen im Gepäck, von denen die Tannenmühle schon bald eine umsetzen wird. Im ehemaligen Fischbrutkeller der Tannenmühle soll schon bis Ende November ein kleiner Indoorspielplatz mit Bällebad und Spielen entstehen, wie Linda Baschnagel im Zuge der Übergabe berichtete.

Stolz sind alle auf die Urkunde. „Vielleicht hat in drei Jahren ja doch der ein oder andere weitere Betrieb im Ort Lust, sich am Wettbewerb zu beteiligen“, hofft Behringer. Nachdem sich in den 90ern noch zahlreiche Hotels und Betriebe der Herausforderung stellten, ist das Interesse daran zwischenzeitlich etwas verebbt.

Die nächste Chance zur Bewerbung besteht in drei Jahren wieder. Bis dahin freut sich die Gemeinde über ihre vier Auszeichnungen.

60 Jahre Tannenmühle

18. November 2015

Humorvolle Geschichten und Anekdoten zum Jubiläum

Tannenmüller Guido Baschnagel präsentiert den Festgästen einen informativen Rückblick auf die vergangenen 60 Jahre.


GRAFENHAUSEN. Ein doppeltes Jubiläum – nämlich 60 Jahre Restaurantbetrieb und 30 Jahre Forellenkarte – wurde mit zahlreichen Festgästen, darunter langjährige Mitstreiter und Wegbegleiter, in der Tannenmühle groß gefeiert. Der ebenso genussreiche wie kurzweilige Schlemmerabend - im Wechsel wurden ein köstliches Zehn-Gang-Fischmenü sowie ein geschichtlicher Rückblick serviert – wird allen Beteiligten als ganz besonderes und einmaliges Erlebnis in bester Erinnerung bleiben.

Wie die Gäste im Laufe des Festabends erfuhren, wurde aus Anlass des Doppel-jubiläums auch eine neue Chronik "Die Tannenmühle einst und heute" erstellt. Über das noch im Druck befindliche Buch, das kurz vorgestellt wurde, wird die BZ noch gesondert berichten.


Wie aus der ehemaligen Getreidemühle, die von Müllermeister Siegfried Basch-nagel bis in die 1950er Jahre betrieben wurde, zunächst eine Wirtsstube und später das von Fritz und Hildegard Baschnagel begründete, bis heute beliebte und weit über die Gemeinde- und Landesgrenzen hinaus bekannte Schwarzwaldhotel und Fischrestaurant Tannenmühle entstand, wurde von Guido Baschnagel auf gleichsam unterhaltsame wie kurzweilige Art erzählt. Sein informativer Rückblick auf die vergangenen 60 Jahre, sowie seine Schilderungen über den von vielen Baumaßnahmen und ständigen Erweiterungen begleiteten Werdegang des erfolgreichen Familienbetriebes, waren immer wieder mit humorvollen Geschichten und Anekdoten gespickt. Und zwischen seinen interessanten Ausführungen kündigte er den aufmerksam lauschenden Festgästen auch noch das jeweils folgende Gourmet-Erlebnis an, über dessen Herkunft oder Entstehung er freilich auch so manche lustige Begebenheit zu berichten wusste.

Mit "30 Jahre Festival der Forelle" überschrieben fanden sich auf der Speisenkarte – neben dem von Großmutter Anna Baschnagel stammenden Dessert – neun verschiedene Forellengerichte verzeichnet, die über die Jahre hinweg unter anderem von den namhaften Schweizer Küchenchefs Otto Ledermann und Hans-Rudolf Treichler kreiert wurden. Letzterer, der sich auch Botschafter der Fische nennt, weilte selbst unter den Gästen und hatte vorher tatkräftig in der Küche mitgewirkt. Eigens am Festabend wurde als neueste Treichler-Kreation ein mit Rauchforelle pikant gebackenes "Mühlentöpfle Gugelhöpfli" gereicht. Als ein langjähriger Mitstreiter erinnerte Hans-Rudolf Treichler an die Zeit vor 30 Jahren, als er Fritz Baschnagel kennenlernte und in der Tannenmühle unter seiner Regie sukzessive neue Fischkreationen aufgetischt wurden.


Als langjähriger Wegbegleiter meldete sich auch Grafenhausens Altbürgermeister Erich Kiefer zu Wort. "60 Jahre Tannenmühle und 30 Jahre Forellenkarte, mit Vorstellung der neuen Chronik, sind sicherlich ein Grund, dieses Fest zu feiern", meinte er und erinnerte sich an damalige Zeiten zurück. Auch wenn ihn die Baschnagels früher nicht gewählt hätten, habe er dennoch die Geschichte der Tannenmühle miterleben und verfolgen dürfen: "Die waren immer am Bauen", betonte er, dass man sich im Gemeinderat immer einig war, den geplanten Maßnahmen keine Steine in den Weg zu legen. "Die Besucherzahlen beweisen, dass die Qualität hier hervorragend ist", lobte der heutige Ehrenbürger. Der amtierende Bürgermeister Christian Behringer wünschte, dass das Schwarzwaldtal-Märchen noch lange weitergehen möge.

Plaza Culinaria 2014

Leckeres aus dem Rothauser Land
07. November 2014: Brauereigasthof und Tannenmühle bei der Plaza Culinaria in Freiburg mit dabei / Forellenknusperli und Hefeweizen Tiramisu.

GRAFENHAUSEN/FREIBURG. Vom heutigen Freitag, 7. November, bis Sonntag, 9. November, werden sich auch der Brauereigasthof Rothaus und die Tannenmühle aus Grafenhausen auf der kulinarischen Erlebnis- und Verkaufsmesse "Plaza Culinaria" in Freiburg präsentieren. Mit einem großen Messestand ist auch die Hochschwarzwald Tourismus GmbH mit dabei, die nicht nur für den Feldberg, Titisee oder Schluchsee die Werbetrommel rühren, sondern auch für das Rothauser Land werben wird.

Seit Januar 2014 gehört die kleine Ferienregion Rothauser Land mit den beiden Gemeinden Ühlingen-Birkendorf und Grafenhausen zu der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) und wird in diesem Jahr bei der 11. Plaza Culinaria von der HTG am Messestand mit vertreten.


Hefeweizen Tiramisu
Am gleichen Stand vertreten ist auch der Brauereigasthof Rothaus mit Küchenchef Reinhold Götte, der den Gästen neben den kulinarischen Klassikern Rinderrouladen und Rindfleischsalat mit Hefeweizen Tiramisu und Zäpflesuppe auch spezielle Kreationen aus dem Bereich Badische Staatsbrauerei Rothaus präsentiert.

Auch für einen größeren Betrieb ist die Teilnahme an der Plaza Culinaria mit einem großen Kraftaufwand verbunden. Müssen doch alle Kochutensilien und das Geschirr vom Hochschwarzwald in die Breisgaumetropole transportiert werden. Im vergangenen Jahr waren noch fünf Gastronomen aus dem Oberen Schlüchttal mit einem gemeinsamen Messestand in Freiburg mit dabei. Drei haben aber einer erneuten Teilnahme eine Absage erteilt, so dass in diesem Jahr neben dem Brauereigasthof nur noch das Hotel Tannenmühle aus Grafenhausen mit von der Partie ist.


Forellenknusperli
An einem eigenen Messestand, der gegenüber dem der HTG liegt, wird Juniorchef Lorenz Baschnagel den Messebesuchern mit Rauchforellensüppchen und Forellenknusperli kulinarische Spezialitäten aus der heimischen Forellenzucht der Tannenmühle anbieten. Es wird auch möglich sein, beispielsweise geräucherte Forellen zu erwerben. Am Stand der Tannenmühle können auch Weine von den Weingütern Nack und Claus verkostet werden. Dass es aber auch heimisches Rothausbier geben wird, versteht sich von selbst. "Die Plaza Culinaria ist auch eine gute Gelegenheit, das Hotel Tannenmühle mit Mühlenmuseum vorzustellen", sagte Lorenz Baschnagel im Gespräch mit der BZ.

Küchenchefs gehen auf Tour

30. September 2014: SWR Pfännle und Culinaria.

GRAFENHAUSEN/ST.Blasien (wd). Feinschmecker kamen beim SWR-Pfännle in St. Blasien voll auf ihre Kosten. Mit dem Domplatz hatte sich der Südwestrundfunk eine attraktive Kulisse ausgewählt. Mit dabei waren auch das Hotel Tannenmühle aus Grafenhausen (links) und der Brauereigasthof Rothaus. Auch zahlreiche Besucher aus Grafenhausen nutzten die Gelegenheit, nicht nur den Regionalmarkt zu besuchen, sondern auch den heimischen Gastronomen einen Besuch abzustatten. Küchenchef Reinhold Götte aus Rothaus bot unter anderem hausgemachte Rehmaultaschen mit Bierbrot und als Dessert Hefeweizen-Tiramisu an. Lorenz Baschnagel von der Tannenmühle kredenzte beispielsweise Forellenknusperli und Rauchforellensüppchen sowie Limonenquarkmousse.

Die beiden gastronomischen Betriebe werden übrigens auch an der Plaza Culinaria in Freiburg teilnehmen.

Willi ist längst zur Attraktion geworden

Weiße Damwildtiere gibt es immer wieder, sie sind eine Laune der Natur. Für die Geschwister von Willi werden nun auch Namensvorschläge gesucht.

Zum Artikel der Badischen Zeitung

Wildgehege Tannenmühle: Willi setzt Farbtupfer

Im Gehege sind gleich drei weiße Damhirsche zu bestaunen, was Experten für eine Sensation halten.

Gleich drei weiße Vertreter der Gattung „Dama dama dama“ tummeln sich im Wildgehege des Hotels Tannenmühle. Der Begriff, der wie eine neue Meditationstechnik klingt, bezeichnet in Wahrheit das europäische Damwild. Die Sensation, die sich hinter dem scheinbar alltäglichen Damwild der Tannenmühle verbirgt, ist die Tatsache, dass ein normalfarbiges Muttertier in den vergangenen Jahren gleich drei weiße Junge zur Welt gebracht hat. Die Mutter fällt lediglich durch eine etwas hellere Braunzeichnung auf, ist jedoch selbst nicht weiß.

Der Junghirsch, der im vergangenen Jahr geboren wurde, ist eine besondere Rarität. Weibliche weiße Damtiere wie die beiden Schwestern des jungen Hirschbocks kommen dagegen etwas häufiger vor. Jörns Fickel, Evolutionsgenetiker am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, ist erstaunt über die Häufigkeit der Vererbung dieser Farbanomalie. „Die Chance, dass ein Damtier einen weißen Nachkommen hervorbringt, liegt bei 1:4. Beim nächsten Wurf liegt diese bereits bei 1:16 und sinkt bei jedem weiteren Wurf um ein Vielfaches“, erklärt Fickel auf Nachfrage dieser Zeitung: „Das ist schon verwunderlich und sicher ein ganz seltenes Ereignis.“ Fickel findet es besonders interessant, dass das Damtier von zwei verschiedenen Böcken gedeckt wurde, da dies die Wahrscheinlichkeit der vererbten Weißfärbung weiter senkt.

Derzeit ist Willi, der kleine Hirschbock, noch „isabellfarben“. Das heißt, er muss noch einige Fellwechsel hinter sich bringen, um in einigen Jahren seine endgültige weiße Farbe zu erhalten. Während Willi wächst und gedeiht, hat seine Mutter vermutlich bereits ein neues Kalb zur Welt gebracht. „Sicher kann man das noch nicht sagen, da sich die Jungtiere zunächst im Wald versteckt halten“, berichtet Eva Morath, die Tierpflegerin des kleinen Tierparks der Tannenmühle.

Quelle: Südkurier